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Digitalisierung erfordert Prüfung von KMU-Geschäftsmodellen

Als Autorin zahlreicher Publikationen zum Thema „Mittelstand 4.0- Digitale Geschäftsmodelle verändern den Markt” ist nun in der NWB ein neuer Artikel, von unserer Kollegin Ulrike Olma, über das Thema „Digitalisierung erfordert Prüfung von KMU-Geschäftsmodellen”, erschienen.

Nun stellen wir Ihnen eine kleine Leseprobe zur Verfügung:

Viele mittelständische Unternehmen haben erste Schritte in der digitalen Transformation unternommen. Beispielsweise haben sie eine Homepage eingerichtet und die Mitarbeiter im Vertrieb mit moderner PC-Technik ausgestattet, um ihnen mobil Zugriff auf Kundendaten und Produkte zu ermöglichen. Inzwischen gehen die Auswirkungen der digitalen Transformation jedoch wesentlich weiter als die der reinen Automatisierung und der stärkeren Nutzung des World Wide Web. Schlagwörter wie „Blockchain” oder „Industrial Data Space” geistern durch die Unternehmenswelt. Den Unternehmen fällt es angesichts des umfangreichen Angebots schwer, einzuschätzen, welchen nächsten Schritt sie bei der Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells umsetzen sollen. Gut gefüllte Auftragsbücher, niedriges Zinsniveau, Fachkräftemangel und unveränderte Trends in den Anforderungen auf Seiten der Kunden sind weitere aktuelle Eckwerte, die bei der Bewertung des Geschäftsmodell berücksichtig werden müssen. Die Veränderungen beeinflussen die künftige Erfolgssituation und haben damit Einfluss auf die Prognose von Überschüssen. Wie Sie als Steuerberater diese Thematik in Ihre betriebswirtschaftliche Beratung aufnehmen können, wird anhand eines Fallbeispiels gezeigt...

Checkliste: Ansatzpunkte aus der Digitalisierung

  • Nutzen Sie sowohl den digitalen Finanzbericht als auch Ihre Besprechung des Jahresabschlusses und unterjähriger qualifizierter BWAs, um Ihre Mandanten auf deren weitere Überlegung bzgl. Digitalisierung anzusprechen.

  • Nutzen Sie diese Gelegenheiten, um mit Ihren Mandanten zu klären, welche Komponenten des Geschäftsmodells konstant bleiben und welche neu ausgerichtet werden sollen. Fragen Sie Ihren Mandanten auch nach Plänen zur weiteren Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen als  auch zu Innovationen

  • Hieraus ergeben sich interessante Ansätze, unterschiedliche Szenarien der mittelfristigen Planung des Unternehmens Ihres Mandanten beratend zu begleiten.

  • Aufbauend auf mittelfristigen Unternehmensplanungen können Sie ggf. Ihren Mandanten anbieten, die zum Controlling erforderlichen unterjährigen qualifizierten BWAs zu erstellen.

  • Diese Maßnahmen verbessern darüber hinaus das Rating Ihrer Mandanten und sollten im Ratinggespräch mit den Hausbanken thematisiert werden. Das bietet eine solide Ausgangsbasis, um Ihre Mandanten in Gesprächen mit der Hausbank zu begleiten, zumal Investitionen zunehmend in immaterielle Aktive folgen...

Den Original-Beitrag in "NWB Betriebswirtschaftliche Beratung" (Ausgabe 5/2019 S. 143 -147) können Sie unter datenbank.nwb.de/start/showdoi/ kostenpflichtig erwerben oder die Zeitschrift inkl. Datenbank unter www.nwb.de/go/nwb-bb 4 Wochen gratis testen.